Wir haben den Roman „Warcraft – offizieller Roman zum Film“ für euch mal durchforstet und verglichen, wie viel Buch steckt im Film. Danke an Panini-Comics für den Roman. Vorab liest sich der Roman besser, wenn man ihn nach dem Film liest. Nicht alle Szenen konnten zu 100% übernommen werden, der Grund dafür ist, dass die Filmmacher an ein zeitliches Limit gebunden sind und somit mustern sie einige Szenen schneiden, um wieder in die Zeit zu passen.

Beim Lesen des Wunderwerkes, kommen einem direkt die Szenen aus dem Film wieder ins Gedächtnis. Daher ist der Roman für Fans und Liebhaber von Büchern ein ganz Kauf-Tipp. Er ist auch wunderbar geschrieben und die Gespräche sind wie auch im Film leicht zu verstehen. Ein Beispiel:

Original Text aus dem Roman „Warcraft“:

Khadgar wurde von einer unsichtbaren Kraft von den Füßen gerissen und durch die Luft geschleudert. Er schrie und wand sich, und dann krachte er mit solcher Wucht gegen eins der DSCN0040Bücherregale, dass das massive Ding mehrere Schritte zurückglitt. „Nimmst schon Maß, hm?“, sagte Medive, der auf Khadgar zumarschiert kam; seine Augen blitzten vor Zorn, und er hatte die Hände zu Fäusten geballt. „Hast du bereits ein paar Ideen, wie du hier umdekorieren willst, sobald der Turm dir gehört?“

Lothar muss es ihm gesagt haben. Und natürlich muss er dann auf solche Gedanken kommen, dachte Khadgar. Er wusste, dass er schrecklich klug war. Manchmal konnte er allerdings auch schrecklich dämlich sein, wie Khadgar ebenfalls klar war.

„Wächter“, rief er. „Ich habe meinen Schwur widerrufen!“ „Das hat man mir jedenfalls gesagt.“ Und offensichtlich scherte sich Medivh nicht das Mindeste darum…
[Mehr lesen könnt ihr im Roman, diesen könnt Ihr bei Panini Online Kaufen.]

Soweit reicht es nun aber auch, über den Roman alleine zu schreiben, jetzt kommt noch etwas viel Interessanteres für alle Fans vom Film. Nachfolgend seht ihr die Szenen die zwar im Roman enthalten sind, im Film jedoch geschnitten wurden. Die Szenen mustern natürlich aus Platzgründen weichen, ein Film ist zeitlich begrenzt. Hier also nochmal die fehlenden Szenen, möchtet ihr den Roman lesen, empfehlen wir euch in zum günstigen Preis von etwa 13 Euro bei Panini-Comics zu bestellen.

 

Einige der ungezeigten Szenen im WarCraft-Film

  • Am Anfang des Romans verbringt der Leser wesentlich mehr Zeit mit den Frostwölfen und erhält Informationen zu Großmutter Geyah, Drek’Thar und der Schwangerschaft von Draka. Zusätzlich dazu erfährt man, dass Garona die Frostwölfe bei dem Besuch von Gul’dan vor seinen Pläne und finsteren Absichten warnen wollte.
  • Zu Beginn erzählt Khadgar dem jungen Varian Wrynn die Geschichte rund um die Invasion der Orcs.
  • Nachdem Gul’dan das Dunkle Portal durchschreitet, trifft er sich mit einer verhüllten Gestalt, die als sein Mentor und Lehrer beschrieben wird. Sie unterhalten sich über die Zerstörung von Sturmwind und Gul’dan stellt seinem Mentor die in Ketten vorgeführte Garona vor. Durch das Gespräch und den Rest des Buches wird deutlich, dass es sich bei dieser Gestalt um Medivh handelt und Gul’dan bereits wusste, dass es eine Verbindung zwischen Garona und dem Wächter gibt.
  • In der Mitte von Sturmwind befindet sich eine große Statue von Medivh, die im Film in einigen Szenen beim Rundflug über die Stadt gezeigt wird. Im Buch unterhalten sich Khadgar und Medivh ein wenig über diese Statue und die Leser erfahren, dass sie Bewohner von Sturmwind sie dem Wächter zu Ehren errichtet haben, weil Medivh sie vor einiger Zeit vor einer Invasion der Trolle beschützte.
  • Im Roman gibt es mehrere im Film fehlende Szenen, die dem Leser erklären sollen, warum die Bewohner von Sturmwind und König Llane eigentlich so großes Vertrauen in Medivh haben. Beispielsweise gibt es in dem Gespräch zwischen Alodi und Khadgar eine Rückblende zu einem jungen Medivh, der scheinbar von vielen verschiedenen Magiearten umgeben ist und sie alle kontrollieren kann.
  • Die Unterhaltung zwischen dem von “Fel” korrumpierten und sich langsam verwandelnden Medivh und Moroes fällt im Buch etwas länger aus und beinhaltet einen wichtigen Satz, der im Film fehlt. Als Medivh sich bei Moroes bedankt erklärt der Wächter seine Aussage noch ein wenig und sagt folgende Worte “No, for Garona. Thank you for the time with my daughter.

 

via Panini-Comics